Mit einer Stiftung wollen Menschen über Jahrzehnte - vielleicht sogar Jahrhunderte - sicherstellen, dass ihr Lebenswerk auch weit nach ihrem Tod hinaus Bestand hat. Bei AGUS geht es darum, sicherzustellen, dass es immer eine Anlaufstelle gibt, an die sich Menschen wenden können, die vom Suizid eines nahestehenden Angehörigen betroffen sind.
Daher entschlossen sich die AGUS-Gründerin Emmy Meixner-Wülker und der AGUS-Vorsitzende Dr. Klaus Bayerlein dazu, eine Stiftung für AGUS ins Leben zu rufen. Am 24. Februar 2006 war es so weit: Durch die Regierung von Oberfranken erfolgte die Anerkennung der „AGUS-Stiftung“.
Die AGUS-Stiftung ist ein bundesweites Novum, weil es bisher keine Stiftung gibt, die im Stiftungszweck die Unterstützung Trauernder nach Suizid verankert hat. Ohne den persönlichen und finanziellen Einsatz von Dr. Klaus Bayerlein gäbe es die Stiftung nicht. So hat er im Laufe der Jahre weitere Zustifter gewinnen können und durch eine kluge Geldanlage (auch in Niedrigzins-Zeiten) dafür gesorgt, dass der Verein AGUS stets finanzielle Unterstützung erhalten hat.
Ende 2022 hat Dr. Bayerlein sein Amt als Vorsitzender des Stiftungsrates aus Altersgründen abgegeben. Nachfolger wurde Dr. Jürgen Wolff.
Wenn Sie an einer Unterstützung der Stiftung interessiert sind oder Menschen kennen, die dazu bereit und in der Lage sind, nehmen Sie gerne Kontakt auf (E-Mail: stiftung@agus-selbsthilfe.de). Der Stiftungsrat wird derzeit neu besetzt. Die Satzung wurde so geändert, dass der Stiftungsrat aus drei bis fünf Personen besteht.
Dr. Rainer Maaß, Darmstadt
Prof. Dr. Dr. Manfred Wolfersdorf, Bayreuth

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